Eine normale PV-Anlage schaltet bei Stromausfall ab, weil sie das öffentliche Netz als Referenz braucht. Man sitzt ohne Strom da, selbst wenn die Sonne scheint und die Batterie voll ist. Mit dem passenden Wechselrichter und einem Speicher ändert sich das: Ihre Anlage versorgt Ihr Haus weiter.
Warum Notstrom wichtiger wird
Homeoffice, Internetrouter, Wärmepumpe, Tiefkühltruhe, Heizungssteuerung: Immer mehr im Alltag hängt am Strom. Ein Ausfall durch Unwetter oder Arbeiten am Netz ist heute nicht nur lästig, sondern kann teuer werden. Eine PV-Anlage mit Speicher und Notstromfunktion ist die einzige Notstromlösung, die sich im Normalbetrieb jeden Tag bezahlt macht.
Zwei Varianten
Notstrom light
Bei allen unseren Anlagen mit Batterie möglich. Drei Notstrom-Steckdosen, im Zählerschrank oder in einer Box daneben, liefern immer Strom, auch wenn das Netz ausfällt. Daran betreiben Sie zum Beispiel Tiefkühltruhe, Heizungssteuerung, Router oder eine Sumpfpumpe. Die verfügbare Leistung hängt von Anlage und Speicher ab; die meisten Anlagen liefern, was eine normale Steckdose am Netz auch liefert.
Notstrom Vollversorgung
Unsere Premium-Variante: Das gesamte Haus wird weiter versorgt, alle Steckdosen und Geräte bleiben nutzbar. Die Umschaltung erfolgt innerhalb weniger Sekunden vollautomatisch. Je nach System setzt diese Variante eine Mindestgröße von Anlage und Speicher voraus, damit die nötige Leistung zur Verfügung steht. Ob sie für Ihr Haus möglich ist, klären wir in der Beratung.
Worauf es ankommt
Die Leistung im Notstromfall hängt von der Größe der PV-Anlage und des Speichers ab: Je mehr Module, desto mehr Leistung am Tag und desto mehr Energie für die Nacht in der Batterie. Wechselrichter, Speichergröße und Hauselektrik müssen zusammenpassen. Deshalb planen wir Notstrom von Anfang an mit, statt ihn nachträglich anzuflanschen.